Eindrücke in neuer Gemeinde

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Heute waren wir zum Gottesdienst wieder in der „Evangelische Freikirche Bornheim“ zu besuch. Nach dem dritten Mal kann man sicher noch kein allgemeingültiges Urteil abgeben, aber die ersten Eindrücke sind durchweg positiv.

Für unsere Verhältnisse ist diese Gemeinde, von der Anzahl der Besucher, aber auch der Größe der Gemeinderäumen, eine recht große.

Was uns sehr gefällt, ist der Lobpreis, der wirklich sehr ansprechend ist. Nichts extravagant ausgeflipptes, sonder wirklich gute, zeitgemäße Musik.  Und…die Menschen klatschen dort sogar in die Hände!!! Halleluljah!!!!! Wirklich: das finden wir super.

Die Bücherecke ist überschaubar (für einen lesewütigen Theologiestudenten ein wichtiges Kriterium), aber die hauseigene Bibliothek gleicht dies wieder aus ;-).

Was uns sehr gefreut hat, ist, dass Josi sich gleich in der Kinderstunde tierisch wohl gefühlt hat. Der kleine Levi ziert sich noch, aber wir sind zuversichtlich, dass er sich hier auch bald voll einbringen wird.

Was bleibt also festzuhalten? Ich denke, wir haben, zumindest für die nächsten zwei Studienjahre, unser geistliches Zuhause gefunden. Wir sind wirklich gespannt auf diese Zeit und freuen uns auf viele neue Bekanntschaften.

 

Warum nochmal studieren?

Wenn du eine Krankheit hast, dann gehst du zu einem Arzt, der dafür gut ausgebildet wurde. Wenn du einen Schaden an deinem Auto hast, gehst du zu jemandem, der ausgebildet wurde, um Autos zu reparieren. Wenn du einen geistlichen Dienst an Menschen tust, dann solltest du dafür nicht weniger gut ausgerüstet sein.

Ich habe mich für ein Vollzeit-Aufbaustudium (Master of Arts in Th.) am „Bibelseminar Bonn“ entschieden, weil ich genau das bekommen werde. Eine solide Ausbildung, um Menschen am Wort Gottes zu dienen.

Im Moment bin ich dabei, für meine Griechisch-Prüfung zu ackern, die ich in ca. einem Monat ablegen muss, bevor das 1. Semester beginnt. Ich bin unglaublich motiviert, das Neue Testament in seiner Ursprache lesen zu können. Und stückweit gelingt es mir auch schon. Aber prüfungsreif ist das noch nicht. Bis es soweit ist, heißt es: lernen, lernen, lernen.

Sobald ich mich durch die griechische Grammatik gekämpft habe, geht es ab Oktober auch gleich mit Hebräisch los. Man hat mich schon vorgewarnt, dass dieses Fach einem alles abverlangt. Aber ich freu mich sehr darauf, auch in das AT tiefer eintauchen zu können!!!

Neben den theoretischen Fächern werde ich hoffentlich auch viel praktische Erfahrung sammeln dürfen. Gemeinden gibt es hier viele.

Ich kann es irgendwie noch gar nicht glauben, dass ich dieses Privileg habe, hier, mit meiner Familie sein zu dürfen. Sich zurüsten zu lassen. Gott zu dienen. Wir möchten einfach dankbar für diese Zeit sein.

Was ist mit Freiburg? Ja, wir vermissen es. Unsere Geschwister im Glauben, Freunde, Arbeitskollegen (Starbucks) und Verwandte. Aber wir habe so die Gewissheit, den richtigen Schritt getan zu haben…und wir werden wiederkommen. Und wer Lust hat, kann uns gerne besuchen kommen. Wir würden uns freuen…